Handlungskonzept

Zur Erreichung der formulierten Ziele des Projekts wurde ein Handlungskonzept entwickelt, das sich in drei inhaltliche Module untergliedert:
  • Modul 1: Bestandsaufnahme der Herausforderung „Globalisierung“ und ihrer Folgen für den Qualifikationsbedarf bei IBM Deutschland und T-Systems International
  • Modul 2: Entwicklung von Instrumenten und Verfahren zur Stärkung der betriebsrätlichen Handlungskompetenz zur Bewältigung der qualifikatorischen Herausforderungen im Kontext „Globalisierung“
  • Modul 3: Stärkung der betriebsrätlichen Handlungskompetenz zur Bewältigung der qualifikatorischen Herausforderungen im Kontext „Globalisierung“ durch Schulungsmaßnahmen, begleitendes Coaching und Erfahrungsaustausch.
Ausgehend von einer Bestandsaufnahme zum Qualifizierungsbedarf in den beteiligten Unternehmen in Folge der Globalisierung der IT-Unternehmen, geht es in Modul 2 im Kern um Instrumente zur Ermittlung von Qualifikationsbedarfen nach Tätigkeitsfeldern und Berufsgruppen im Zuständigkeitsbereich der Betriebsräte, die Erarbeitung eines Weiterbildungsrahmens für die beteiligten Unternehmen und die Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes für die Betriebsräte und Multiplikatoren. Aus den in Modul 2 durchgeführten Arbeiten entstehen Handlungsleitfäden zu insgesamt 4 Themengebieten für Betriebsräte, deren Inhalte in sequenziell stattfinden Schulungsmaßnahmen für 136 Betriebsräte und 25 Multiplikatoren (v.a. Schwerbehindertenvertretung und Personalverantwortliche und Führungskräfte der Unternehmen) vermittelt werden. Um die Betriebsräte in der Anwendung der entwickelten Verfahren zu begleiten und sie bei der Umsetzung des erlernten Know-hows zu unterstützen, sind zu den jeweiligen Themengebieten Coaching-Maßnahmen und der Erfahrungsaustausch zwischen den Betriebsräten geplant.

Ein konstitutives Merkmal des Handlungskonzeptes ist die umfassende Einbindung der Zielgruppe (Betriebsräte + Personalverantworltliche/Führungskräfte) durch Expertengespräche und Workshops in allen Phasen des Projekts. Damit wird nicht nur der enge Praxisbezug der Vorgehensweise hergestellt und die „Kundenperspektive“ im vorliegenden Vorhaben berücksichtigt, sondern auch das verstreut vorhandene, aber bislang nicht systematisch erfasste Know-how der betrieblichen Interessenvertreter und Experten für das Projekt genutzt.